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Quadenschönfeld
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Quadenschönfeld

Geschichtliche Entwicklung

In den geschichtlichen Urkunden taucht der Ortsname erstmals im Jahre 1299 auf. Anlass ist die Widmung von insgesamt 100 Hufen Land an das Kloster Himmelpfort durch Markgraf Albrecht, die in den Dörfern Neddemin, Flatow und Warbende lagen. Ein Teil des Dorfes Warbende war damals im Lehnsbesitz derer von Warburg auf Quadenschönfeld.

Der Ortsname tritt 1322 als Villa Schonenveide Pejor, 1356 als Quaden Schonevelde und 1381 als Quaden-Sconevelde in Erscheinung. Der Bestandteil Quaden des Ortsnamens kommt aus dem Plattdeutschen und bedeutet soviel wie Klein.

Die Kirche ist ein ursprünglich Turmloser Feldsteinquaderbau aus dem 15. Jahrhundert. 1847 wurde ein massiver quadratischer Turm aus Feld- und Backsteinen mit Schindeldach vorgebaut. Auf dem Friedhof befinden sich die Grabstätten der Gutsbesitzer-Familien von Warburg und von Bernstorff.

Das Gut wechselte mehrfach den Besitzer, zum Gut gehörten zeitweise auch Ländereien in Warbende und Flatow. Auch das Gut in Stolpe gehörte der Familie von Warburg und wurde bis 1837 von Quadenschönfeld aus mitbewirtschaftet. Außer den Namen der Familie von Warburg tauchen abwechselnd und über unterschiedliche lange Zeiträume auch die Namen von Dewitz und von Oertzen auf.

1883 geht das Gut durch Kauf von der Familie Warburg in den Besitz der Familie des Grafen von Bernstorff über.

1889 bis 1893 wurde die Bahnlinie gebaut, der Bahnhof 1894 fertiggestellt. Zu dieser Zeit war Quadenschönfeld ein ritterschaftliches Gut mit einer Meierei, Kirche, Schule, sog. Holzwärterei und 231 Einwohnern.

1926 gehörten 1021 ha zum Gut, der Ort hatte Kirche, Schmiede, Holzwärter, eine Bahnstation und 252 Einwohner.

1936 musste der Gutsbesitzer Graf von Bernstorff Land verkaufen. So entstand der Ausbau Quadenschönfeld mit 4 Siedlerstellen von jeweils ca. 20 ha. Bei der Besetzung der Höfe wurde darauf geachtet, dass die neuen Eigentümer aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands kamen. 3 Siedler kamen aus verschiedenen Regionen Mecklenburgs, ein Siedler kam aus dem Warthegau. Dies lässt sich noch heute an dem unterschiedlichen Aussehen der Siedlerstelle Nr 2 und 4 gegenüber den Häusern Nr 1 und 3 ablesen.

Quadenschönfeld war zumindest in den letzten Jahren der DDR sozialer Mittelpunkt der Gemeinde; Kinderkrippe, Kindergarten und zahnärztliche Betreuung der

Möllenbecker Bürger befanden sich in Quadenschönfeld. In der Küche des Gutes fand auch die Zubereitung der Speisen für die gesellschaftliche Speisung in Möllenbeck statt.

Im historischen Atlas von Mecklenburg, Karte der historischen Dorfformen ist Quadenschönfeld als Großes Angerdorf eingetragen, d. h. der Anger hatte eine Länge von 300 - 500 m.

Siedlung und Landschaft

Das Dorf ist der nördlichste Ort des Gemeindegebietes. Die Höhenlage bewegt sich zwischen 91,6 m über NN am Graben und 96,9 m über NN am westlichen Ortsausgang. Ein Höhenunterschied wird aber erst am nördlichen Ortsausgang wahrnehmbar, wo die Höhenlinien bald 100 m erreichen.

Durch die Erweiterung der Siedlung hat sich Quadenschönfeld in die Fläche ausgedehnt und bildet einen rechteckigen Grundriss. Quadenschönfeld ist allseits von landwirtschaftlicher Nutzfläche umgeben.

Der Baum- und Strauchbestand an Strassen und Wegen, der Gutspark und die Hausgärten binden den Ort gut in die Umgebung ein. Eine Ausnahme bildet die abgesetzt am Nordrand gelegene Stallanlage, deren Störwirkung wegen der niedrigen Höhe der meisten Ställe und ihrer geringen Anzahl begrenzt ist. Eine Fernwirkung erzielt der Kirchturm, der geringfügig das Baumgrün überragt und die Orientierung erleichtert. Der WE-Block ist weithin wahrnehmbar, solange die Laubbäume unbegrünt sind.

Quadenschönfeld ist über die in Nord - Süd - Richtung verlaufende L 331 zu erreichen. Diese Landesstrasse verbindet den Ort mit der B 198 im Süden und Burg Stargard sowie Neubrandenburg im Norden. Die Einbindung in das überregionale Strassennetz ist damit als gut zu bewerten.

Eine Gemeindestrasse zweigt gegenüber dem \f\JE - Block in Richtung Loitz ab. Ältere Wegeverbindungen nach Warbende und Bredenfelde sind bei der Schaffung zusammenhängender größerer Wirtschaftsflächen aufgegeben worden. Diese Orte sind nur über Umwege zu erreichen. Die Kirche und ein Teich lagen auf dem Anger, das Dorf entwickelte sich entlang der heutigen Dorfstrasse. Heute sind die Kirche und der Teich in eine Siedlungsfläche einbezogen.

Die Strassen des Dorfes treffen an der Kirche kreuzförmig zusammen. Die Dorfstrasse und die Strasse zum Gut münden hier in die vorfahrtberechtigte Landesstrasse ein, die in einer rechtwinkligen Kurve von Ost auf Nord schwenkt. Der Durchgangsverkehr nimmt somit wenig vom eigentlichen Dorf wahr.
Hier geht es zu der Seite: www.quadenschönfeld.de

 

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