item2

 

Gemeinde Mšllenbeck

Amt Neustrelitz Land

Marienstra§e 5

17235 Neustrelitz

 

Stellungnahme der Gemeinde Mšllenbeck zum Regionalen Raumentwicklungsprogramm Mecklenburgische Seenplatte

Vorentwurf fŸr die 1. Beteiligungsstufe im Rahmen der Teilfortschreibung zu Programmsatz 6.5(5) "Eignungsgebiete fŸr Windenergieanlagen"  sowie ErgŠnzung des Kapitels 7 "Strategien der Umsetzung"

 

 

Die Gemeindevertretung hat in ihrer Sitzung am 24.04.2014 Ÿber die Teilfortschreibung des Regionalen Raumentwicklungsprogramms beraten. Die Gemeinde Mšllenbeck ist mit der zusŠtzlichen Ausweisung des Eignungsgebietes Nr. 38 von dieser Planung betroffen.

In den gefŸhrten GesprŠchen und den bestehenden AktivitŠten ist ersichtlich, dass diese Planung von einer Vielzahl der BŸrger abgelehnt wird. Auch die Gemeindevertretung lehnt die Ausweisung des Windeignungsgebietes Nr. 38 Mšllenbeck ab.

 

 

BegrŸndung:

 

1.             Der Planungsverband Mitgliedsgemeinden Amt Neustrelitz-Land hat in der Verbandsversammlung am 10.12.1997 den sachlichen TeilflŠchennutzungsplan ãWindenergieanlagenÒ beschlossen. Am 12.10.1998 ist dieser rechtskrŠftig geworden. Im sachlichen TeilflŠchennutzungsplan ãWindenergieanlagenÒ ist die Errichtung von grš§eren Windkraftanlagen Ÿber 300 Kilowatt ausgeschlossen worden. Die Gemeindevertretung Mšllenbeck hat am 13.03.2013 nochmals einen einstimmigen Beschluss (004/2013/11) gefasst, keine Windkraftanlagen in ihrem Gemeindegebiet zuzulassen.

 

2.             Das Territorium des ehemaligen Landkreises Mecklenburg-Strelitz ist zum grš§ten Teil das HerzstŸck der ãMecklenburgischen SeenplatteÒ, die Gemeinde Mšllenbeck befindet sich am Rande des Naturparks Feldberger Seenlandschaft.

Dieses Territorium zŠhlt zu einer der schšnsten und reizvollsten Landschaften in Mecklenburg Vorpommern. Das Gebiet Ÿber Ršbel bis an Waren und an Neubrandenburg heran ist bisher nicht mit Windkraftanlagen bebaut (Siehe Karte in der Anlage). Dieses einmalige Natur und Landschaft muss in seiner vollen Grš§e ohne stšrende Windenergieanlagen erhalten bleiben.

Es ist fachlich untragbar, dass nur die Gebiete zu den Ausschlussgebieten zŠhlen sollen, die beim Landschaftsbildpotenzial die Stufe 4 (sehr hohe Bewertung) aufweisen (zuzŸglich eines ãlŠcherlichenÒ Abstandspuffers von 1000 m). Es wird gefordert, dass auch Gebiete der Stufe 3 (hohe bis sehr hohe Bewertung) in die Ausschlussgebiete einbezogen werden. FlŠchen im Westen des geplanten Windeignungsgebietes haben die Bewertung mit der Stufe 3.

 

3.             Immissionsschutz (LŠrm, Schattenwurf, Schall, Discoefekt).

Die BŸrger der Orte Warbende, Quadenschšnfeld und aus den angrenzenden Orten Gramelow, Cammin und Riepke befŸrchten LŠrmbelŠstigung und Schatten- und Lichtwirkung durch die gro§en WindrŠder. Alle fŸnf Orte liegen in gleicher Entfernung zum geplanten Eignungsgebiet.

Gesundheitliche BeeintrŠchtigungen der Bevšlkerung kšnne bei AbstŠnden unter 2000 m nicht ausgeschlossen werden. Der durch die hohen und gro§en WEAs entstehende Niedrigfrequenzschall kann langfristig Tinitus, Bluthochdruck und andere Krankheiten verursachen. So lange durch Forschungen hier keine klaren medizinisch vertretbaren AbstŠnde ermittelt werden, muss das Vorsorgeprinzip mit hšheren AbstŠnden gelten.

Der geplante Abstand von 1000 m zum Ort und von 200 m zum See ist všllig unzureichend.

Der Camminer See liegt ca. 50 m tiefer als das Eignungsgebiet. Es wird befŸrchtet, dass der Schall sich negativ auf die Erholungseignung des Sees auswirken wird und der Schallpegel durch die WasserflŠche sich noch zusŠtzlich verstŠrkend auswirkt. Das geplante Windeignungsgebiet liegt zu dicht am Camminer und Gramelower See.

 

Die nŠchtliche Stšrung durch das Blinken der Warnleuchten ist fŸr eine Wohn- und Erholungslandschaft unertrŠglich.

 

4.             In dem geplanten Bereich ist Ton ein schlechter Baugrund (grš§eres Tonvorkommen vorhanden). Er ist ein wertvoller Rohstoff und darf bei einer Bebauung auf Grund der VerdichtungsfŠhigkeit nicht wieder eingebaut werden. Dies wŸrde hier mehrere Tausend m³ betreffen, die mit verdichtungsfŠhigem FŸllboden/Kies auszutauschen sind.

 

5.             Das geplante Gebiet ist mit vielen DrŠnagen und verrohrten Vorflutern versehen. Der Wasserhaushalt der einzelnen wertvollen Feuchtgebiete (Sšlle usw.) wird Ÿber dieses DrŠnnetz gesteuert. Das ŸberflŸssige OberflŠchen- und Schichtenwasser im Tonbereich wird in den Camminer See entwŠssert. Der Camminer See entwŠssert dann in den Gramelower See. Der gro§e Eingriff beim Bau der geplanten WEA wŸrde die GrundwasserverhŠltnisse entscheidend verŠndern und hat gro§e negative Auswirkungen auf die vorhandene Natur.

6.             Die BŸrger der Gemeinde Mšllenbeck fŸrchten zu recht, dass bei Errichtung eines Windparks der Wert Ihrer GrundstŸcke fŠllt. Wir haben bereits jetzt wegen der demographeschen Entwicklung mit GrundstŸckswerten von bis zu 30 % unter dem Verkehrswert zu kŠmpfen.

Beim Bau von WEA sinken die Immobilienpreise im Umfeld von Windparks erheblich um zusŠtzliche ca. 40 %. In einigen FŠllen steht die generelle VerkŠuflichkeit in Frage. In der Folge wŸrden Hausruinen das Dorfbild mitprŠgen.

Immobilien sind auch Altersvorsorgen und sollen durch VerŠu§erung dann ggf. das Wohnen in Pflegeheimen mitfinanzieren. Diese Immobilien-Geld-Werte werden vernichtet. Die Kosten des Verlustes entfallen auf die Allgemeinheit, die Sozialsysteme. Die Gewinne der WEA dagegen werden privatisiert. Eine volkswirtschaftliche Kosten Ð Nutzen Analyse fehlt.

 

7.             Unsere Region ist wirtschaftlich schwach, es gibt zu wenige ArbeitsplŠtze, junge Menschen verlassen die Region. Die derzeit noch vorhandene schšne Natur in Verbindung mit schšner Landschaft und herrlichen ungestšrten weiten Blicken sowie der stattfindende Ausbau von Radwegenetzen und eines sanften Tourismus veranlasst viele Menschen aus dem SŸden der Republik ihren Ruhestand in unserer Region zu verbringen. Wir freuen uns hier Ÿber jeden, der zu uns kommt und hier wohnen mšchte. Damit kann dem Einwohnerschwund entgegen gewirkt werden.

Jedoch fragen diese Interessenten sofort nach, ob es WindrŠder (sowie Gro§stall- und Biogasanlagen) in der NŠhe gibt, denn diese mšchten sie nicht in ihrem Umfeld haben.

 

8.             Unsere Kinder, die auch immer wieder gerne zurŸckkehren wollen, werden ihre Heimat nicht wiedererkennen. Wenn die Landschaft ãvertechnisiertÒ ist, gibt es keinen Grund mehr fŸr diese Menschen, hierher zurŸck zu ziehen.

 

9.             Das geplante Windenergiegebiet wŸrde unseren Lebenswert erheblich mindern.

10.          Es wird befŸrchtet, dass die Entleerung des lŠndlichen Raumes in den fŸnf Dšrfern durch die WindrŠder gefšrdert und erheblich beschleunigt wird.

 

11.          Zu dem vorgesehenen Eignungsgebiet fŸhren keine šffentlichen Stra§en. Die ausgewiesene FlŠche von 83 ha wird bisher nur landwirtschaftlich genutzt. Es sind auch keine Feldwege vorhanden.

 

12.          Das geplante Eignungsgebiet ragt in nordwestlicher Richtung in den vom Regionalen Planungsverband ausgewiesenen Tourismusentwicklungsraum von Cammin, Riepke und Gramelow hinein. Das Gebiet ist im RREP MS 2011, Programmsatz 3.1.3(2) festgelegter Tourismusentwicklungsraum. Dies ist aus Sicht der Gemeinde, ein wichtiger Ausschlussgrund fŸr die Ausweisung des Gebietes fŸr WEA.

 

Bereits jetzt wird die idyllische Landschaft mit der Seenkette intensiv als Erholungsgebiet genutzt. Eine touristische Infrastruktur beginnt sich zu entwickeln. Das Tourismusgebiet Camminer See, Gramelower See und Teschendorfer See ist eine einzigartige Wasserlandschaft mit grš§erem Baumbestand, die als Naherholungsgebiet und bei Urlaubern beliebt ist. Der See wird intensiv als ErholungsgewŠsser zum Rudern und Angeln genutzt.

Die drei Seen dienen fŸr viele Tiere und Všgel als Brut- und Lebensraum. Das geplante Eignungsgebiet liegt viel zu dicht am See. Diese schšne harmonische Landschaft muss unbedingt erhalten und von WEA frei bleiben.

Die im RREP MS als Tourismusentwicklungsraum ausgewiesene FlŠche ist kein AnhŠngsel auf der sŸdlichen Seite des Camminer Sees. In Verbindung mit der Seenkette, als Rinnenseen entstanden, hat die FlŠche eine herausragende Bedeutung fŸr die Erholungsvorsorge und den Tourismus.

Auf der Nordseite des Camminer Sees befindet sich der Ort Cammin mit seiner denkmalgeschŸtzten Guts- und Parkanlage. Ein šffentlicher Wanderweg durch den Park, am Ufer entlang, bietet schšne Aussichten auf das SŸdufer. Die Sichtachsen vom Park fŸhren zum See und auf das SŸdufer mit den dahinter liegenden FlŠchen, bisher ohne WEA. Schšner kann das Landschaftsbild nicht sein.

Die geplante FlŠche fŸr die WEA liegt ca. 50 m hšher als der Wasserspiegel des Camminer Sees. Bei einer Rotorblatthšhe von ca. 200 m werden die Touristen, Einwohner und Erholungssuchenden durch die Hšhenwirkung von insgesamt 250 m regelrecht erschlagen. Der Abstand zu den geplanten WEA und dem See betrŠgt nur ca. 500 m. Wer kann dann noch von einer idyllische Landschaft sprechen.

Aus Sicht des Kriteriums Tourismusentwicklungsraum muss ein Windeignungsgebiet an dieser Stelle ausgeschlossen werden.

 

13.          Am Rand der geplanten WEA und im Eignungsgebiet befinden sich ca. 10 kleine Feuchtgebiete (Weiher, Sšlle mit Strauchbesatz) und mehrere Hecken mit Baumbesatz. Sie dienen als Brut- und Lebensraum fŸr viele Tiere und Všgel/Wasservšgel. Diese Biotope sind auf jeden Fall zu erhalten. Durch die geplante Bebauung wŸrde es zu einem gravierenden Eingriff in den Boden (Tonvorkommen) kommen. Durch den tiefgreifender Eingriff in den Wasserhaushalt (siehe Punkt 5) ist eine GefŠhrdung der Feuchtbiotope zu befŸrchten (Austrocknung durch €nderung der WasserfŸhrung). Der Brut- und Lebensraum vieler Tiere und Všgel wird dadurch gefŠhrdet oder sogar vernichtet.

 

14.          Vogelzug: Jedes Jahr im Herbst sammeln sich Tausende Zugvšgel in der Gemarkung Warbende. Ihr Sammelplatz ist sŸdlich und nordšstlich von Warbende. Diese Zugvšgel, meist WildgŠnse und Kraniche, sammeln sich ca. 3-5 Wochen vor dem Abflug in den SŸden auf den €ckern in der Gemarkung von Warbende. Diese Všgel befinden sich im Anflug auf den Sammelplatz Warbende aus allen Himmelsrichtungen und umkreisen die Gemarkung Warbende stetig. Sie werden durch WindrŠder gefŠhrdet. Auch im FrŸhjahr 2014 wurden GraugŠnse, Kraniche und SchwŠne im und um das Eignungsgebiet gesichtet. Die WindeignungsflŠche dient den Gro§všgeln als essenzielle NahrungsflŠche. Die Dichte des Vogelzuges an Land spricht gegen die Ausweisung des Windeignungsgebietes Nr. 38. GemŠ§ den Angaben des Kartenportals Umwelt M-V vom 19.03.2014 ist In gro§en Teilen des geplanten Windeignungsgebietes die relative Dichte B (mittlere bis hohe Dichte) und damit die zweithšchste Stufe gegeben.

 

15.          Horstvšgel: Das geplante Gebiet ist wertvoller Lebensraum fŸr Horstvšgel und wird von vielen Vogelarten Ÿberflogen. Es ist wertvolles Brut, Nahrungs und Balzhabitat (Stšrche, Schreiadler, WildgŠnse, Kraniche, Fischreiher, SchwŠne, Seeadler, Mšwen, Haubentaucher, Rotmilan, Baumfalken, Turmfalken usw.). Dies ist bedingt durch die gŸnstige NŠhe zu den drei Seen. Wie mit dem Zirkel abgemessen haben sich viele Horstvšgel um den See am Rand angesiedelt. In der Mitte liegt das gemeinsame Jagd- und Balzrevier. Die Entfernung von der Waldkante des Quadenschšnfelder Wald bis zum Beginn des geplanten Windeignungsgebietes betrŠgt knapp 3000 m. Im Quadenschšnfelder Wald hat der Schreiadler seinen Horst. Sein Lebensraum wird eingegrenzt und durch die WindrŠder wird seine Existenz gefŠhrdet. Der Schreiadler nutzte die geplante FlŠchen der WEA als Jagdgebiet. Das Gebiet ist essentiell fŸr das †berleben und die Vermehrung streng geschŸtzter Vogelarten.

Das Vogelschutzgebiet geht bis an den Ort Quadenschšnfeld heran. Wir befŸrchten durch die geplante Errichtung von gro§en Windenergieanlagen besonders negative Auswirkungen auf unsere Vogelwelt. Man sollte dieses Gebiet als Vorbehaltsgebiet fŸr Naturschutz und Landschaftspflege einordnen.

 

16.          Dieses geplante Gebiet fŸr WEA ist als Vorbehaltsgebiet Landwirtschaft im RREP ausgewiesen. Diese FlŠchennutzung muss beibehalten bleiben. Durch den gro§en Eingriff in die Tonschichtung ist zu befŸrchten, dass grš§te Teil der FlŠche nicht mehr landwirtschaftlich nutzbar ist und damit fŸr die ErnŠhrung der Menschen nicht mehr zur VerfŸgung steht.

 

17.          Mit gro§em Aufwand wird derzeit daran gearbeitet, das direkte Umfeld der denkmalgeschŸtzten Burg Stargard aufzuwerten (z. B. RŸckbau von stšrenden GebŠuden und KleingŠrten, Wiederherstellung von Sichtbeziehungen usw.). Die Stšrung des nahen und weiteren Umfeldes durch die Errichtung von WEA wŠre sehr kontraproduktiv und ist nicht hinzunehmen.

Die besondere Bedeutung der Burganlage, Denkmal von nationaler Bedeutung, als einzige so gut erhaltene Hšhenburg Norddeutschlands erfordert einen sensiblen Umgang mit der Umgebenden Landschaft. Hier gibt es wertvolle bauliche Zeugnisse aus der Zeit der brandenburgischen Markgrafen.

Die Burganlage Burg Stargard stellt ein Denkmalensemble von herausragender nationaler Bedeutung dar. Die besterhaltene Hšhenburg Norddeutschlands hat eine beeindruckende GebŠudesubstanz, die spŠtromanische und zum Teil noch Šltere Grundlagen hat. Die GebŠude weisen teilweise spŠtgotische Reste auf und wurden mehrfach verŠndert. Die grš§te Bedeutung hatte die Burg zur Zeit der brandenburgischen Markgrafen von 1236 Ð 1258 als politischer Mittelpunkt des damals zu Brandenburg gehšrenden Landes Stargard. Die Bauweise mit Backsteinen weist noch heute darauf hin. Die Burg Stargard ist ein wichtiges Denkmal der Geschichte Brandenburg Ð Preu§ens und Mecklenburgs.

Der Blick vom Bergfried gehšrt zu den Hšhepunkten eines Burgbesuchers und ist eine besondere touristische AttraktivitŠt. Der Bergfried und der Blick von der Turmspitze gehšrt zu den Kostbarkeiten unserer Kulturlandschaft. JŠhrlich kommen Ÿber 70.000 Besucher um diesen bisher von WEA weitestgehend unbeeintrŠchtigten Blick erleben zu kšnnen. Dies muss auch in Zukunft so bleiben.

Der Abstand vom Bergfried zu den geplanten WEA betrŠgt nur 6,4 km. Damit wŸrde es zu einer erheblichen BeeintrŠchtigung der denkmalgeschŸtzten Blickachsen Umgebung kommen.

WeiterfŸhrende Betrachtungen haben gezeigt, dass die Burg Stargard und dessen Umland landschaftliche Besonderheiten aufweist, die in einem Gutachten (BŸro Pulkenat 2012) dargestellt sind. Dazu gehšren Fernsichten von und auf die Burg, die Bestandteil der Denkmalanlage (Umgebungsschutz) sind.

 

18.          Mit dem 1862 im Stil des Historismus nach PlŠnen von Friedrich Wilhelm Buttel erbauten und gerade frisch restaurierten Herrenhauses und dem gut erhaltenen und frisch sanierten denkmalgeschŸtzten Park dazu existiert in Cammin ein herausragendes Baudenkmal, das durch das geplante Windeignungsgebiet erheblich betroffen wŠre. Das nur 0,9 km entfernt in sŸdšstlicher Richtung ausgewiesene Windeignungsgebiet zerstšrt die in diese Richtung bestehenden Sichtachsen. Damit wird die landschaftliche Einbindung und die landschaftlich besonders schšne Lage am See zerstšrt.

Das Gutshaus mit Park wurde 2009 als eine der landesweit 7 schšnsten Anlagen durch das Kultusministerium ausgezeichnet. Die Blickachsen gehšren mit zum ausgezeichneten Denkmal und zum Umgebungsschutz (nach Denkmalpflegegesetz m-v). Der Bereich der Sichtachsen vom Gutshaus und vom Park in die Landschaft ist ein hohes Schutzgut und muss von WEAs frei gehalten werden.

 

19.          Als bedenklich sehen wir die Ausweisung eines Windeignungsgebietes in diesem Gebiet auch an, weil es gemŠ§ den Angaben des Kartenportals Umwelt M-V vom 19.03.2014 bei den Kernbereichen landschaftlicher FreirŠume die zweithšchste Bewertung aufweist (Stufe ãhochÒ).

 

20.          Es ist bedauerlich, mit welcher Leitfertigkeit mit den Themen Landschaftsbild und Kulturlandschaft in dem Vorentwurf umgegangen wird. Dies entzieht dem Vorentwurf seine serišse Grundlage. Der Protest der Menschen in unserer und den angrenzenden Gemeinden ist bei einem derartigen Fehler nur logisch.

 

21.          In Zusammenhang mit dem notwendigen Natur- und Umweltschutz und der nicht zu Ÿbersehenden ãgewollten Bevorzugung von WindanlagensubventionierungÒ vor Landschaftsschutz ist zu beachten, ãdass auch der Mensch ein Schutzgut ist, und zwar ein ganz gewaltigesÒ.

 

 

Die Gemeinde Mšllenbeck lehnt die Ausweisung des Eignungsgebietes Nr. 38 ab.

 

 

 

 

 

 

 

Mšllenbeck, den 24.04.2014

 

 

 

 

R. Pahlke                                                                    Siegel

BŸrgermeister

 

Standpunkt

Betroffene Gebiete

Pro und Kontra

Aktionen

Wir sind

Links

item5
Stellungnahme
 

Standpunkt der Gemeinde

 

Letzte Stellungnahme

 

Betroffene Gebiete

 

Aussichten

 

Kontra - Besonders gefŠhrdet

 

Demo

 

Programm Demo

 

Plakat Mšllenbeck

 

Impressum

 

Gemeinde Mšllenbeck

 

Links